ARCHITEKTUR hat für mich nicht im Gegensatz sondern im Zusatz zur Kunst über die Erfüllung der Funktion des Gefallens hinaus auch die Funktionalität im Sinne von Gebrauchstauglichkeit zu gewährleisten. Beide, KUNST UND ARCHITEKTUR, haben auch immer eine Geschichte, und manche Projekte haben auch den Anspruch eine Geschichte erzählen zu wollen.

Mein Architekturbegriff umfasst neben dessen klassischen Kategorien gleichermaßen Objekt- sowie Interior-Design, als auch Industrie-und Ingenieurbau.

Darüber, ob einem ein Werk gefällt oder nicht, kann man schön streiten, Ästhetik versuchen zu quantifizieren halte ich jedoch für überflüssig.

Mit dem Auftraggeber jedoch, gemeinsam ein Projekt zu entwickeln, das die ästhetischen Ansprüche beider befriedigt, sehe ich als Zielvorgabe des Entwurfsprozesses.

FUNKTIONAL UND GEBRAUCHSTAUGLICH gestaltet ist ein Objekt dann, wenn es:

- alle von den Nutzern definierten Anforderungen optimal und effizient ermöglicht

- eine Konstruktion aufweist, die gewählte Materialien so ausnutzt, dass Nichts mehr hinzugefügt werden muss aber auch Nichts mehr weggenommen werden kann.

- eine der Aufgabe entsprechende möglichst hohe Wirtschaftlichkeit das heißt möglichst niedrige Gesamtenergiebilanz aufweist.

Hierbei sind die KRITERIEN DES ENGERGIEAUFWANDES für

- die Herstellung der Grundmaterialien
- die Herstellung des Werkes an sich
- den Betrieb des Werkes sowie
- das Abbrechen, Entsorgen und den Grad der Wiederverwendbarkeit zu bewerten.